Dom St. Martin, Römisch-katholischer Dom in Eisenstadt, Österreich.
Der Eisenstädter Dom ist eine gotische Backsteinkirche, die auf erhöhtem Gelände zwischen der Pfarrgasse und der Rochusgasse steht. Die bunten Glasfenster lassen farbiges Licht in den Innenraum fallen und prägen sein Erscheinungsbild.
Das Gebäude wurde erstmals 1264 als Kapelle erwähnt und im Jahr 1460 unter dem Stadthauptmann Johann Siebenhirter als befestigte Kirche neu errichtet. Dieser Umbau war eine Reaktion auf die militärischen Bedrohungen jener Zeit.
Das große Altarbild zeigt die Verklärung des Heiligen Martin und wurde im barocken Stil gemalt. Es dominiert den Innenraum und zieht den Blick sofort auf sich, wenn man die Kirche betritt.
Die Kirche ist von der Innenstadt aus zu Fuss leicht erreichbar und liegt auf einem Hügel, der einen guten Blick auf die Umgebung bietet. Im Inneren sollte man auf den Altarraum und die Glasfenster achten, die am besten bei Tageslicht zu sehen sind.
Die Orgel wurde 1778 nach Vorgaben des Komponisten Joseph Haydn gebaut, der damals am nahe gelegenen Schloss Esterházy arbeitete. Dieses Instrument verbindet den Ort mit einem der bedeutendsten Musiker seiner Zeit.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.