Leopoldinentempel, Klassizistischer Tempel im Schlosspark Esterhazy, Eisenstadt, Österreich.
Der Leopoldinentempel ist ein Rundtempel mit flacher Kuppel, umgeben von 19 Säulen mit Palmettenkapitellen, der auf einem Weiher über einer Grotten- und Kaskadenanlage aus Felsblöcken im östlichen Teil des Parks von Schloss Esterházy steht. Im Inneren liegt über einem Konsolgesims eine bemalte Kassettendecke, und auf einem Podest steht eine Kopie der Statue „Principessa Leopoldina Esterházy“ von Antonio Canova.
Der Leopoldinentempel wurde 1818 bis 1819 an einem Weiher über einer aus Felsblöcken gebildeten Grotten- und Kaskadenanlage im östlichen Teil des Parks von Schloss Esterházy errichtet. Benannt ist er nach Prinzessin Leopoldina Esterházy; ein Architekt wird in den Quellen nicht genannt. Im Inneren steht auf einem Podest eine Kopie der Statue „Principessa Leopoldina Esterházy“ von Antonio Canova.
Der Name des Tempels erinnert an Fürstin Leopoldina Esterházy, deren Statue von Antonio Canova als Kopie auf einem Podest im Inneren steht. Die runde Form mit 19 Säulen und Palmettenkapitellen folgt dem Geschmack an klassischen Vorbildern, der den Esterházy-Park in Eisenstadt im frühen 19. Jahrhundert prägte.
Der Tempel steht im östlichen Teil des Parks von Schloss Esterházy auf einem Weiher über einer Grotten- und Kaskadenanlage aus Felsblöcken; man erreicht ihn zu Fuß über die Parkwege. Die runde Plattform liegt frei, der Stein kann nach Regen nass und rutschig sein, festes Schuhwerk ist daher ratsam.
Unter dem Tempel befindet sich ein künstliches Wassersystem mit Grotten und Wasserfällen, das während des Entwurfs mitgeplant wurde. Dieses verborgene Element schafft eine raffinierte Verbindung zwischen dem Tempel oben und der natürlichen Wasserlandschaft darunter.
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