Ötscher-Tropfsteinhöhle, Höhlensystem in Gaming, Österreich
Die Ötscher-Tropfsteinhöhle ist ein Höhlensystem in Gaming mit unterirdischen Gängen, die sich tief unter der Erdoberfläche erstrecken. Die Wege führen Besucher durch verschiedene Räume mit Kalksteinformationen und einen unterirdischen See, den man auf angelegten Wegen erforschen kann.
Waldarbeiter, vermutlich auf der Suche nach Silbererz, stiegen als erste Menschen in den schon lange Wetterloch genannten Schacht ein und sahen die Kalkablagerungen. Seit 1926 finden Führungen statt; nach kriegsbedingter Unterbrechung wurde die Höhle 1966 als Schauhöhle wiedereröffnet, und ein künstlicher Eingangsstollen wurde errichtet.
Die Höhle ist seit Langem als Wetterloch bekannt, und die Tropfsteine tragen Namen nach ihrer Form: Madonna, Elefantenohr, Heilige Drei Könige, Pagode, Pilz und Flamingo. Die Höhlenführer der Naturfreunde, Sektion Kienberg-Gaming, zeigen sie bei den Führungen. In der Märchenhalle sind Stalaktiten und Stalagmiten am deutlichsten zu sehen.
Der Zugang ist saisonal geregelt und Besucher sollten sich auf kühlere Temperaturen in der Höhle einstellen, unabhängig von der Jahreszeit draußen. Die angelegten Wege und Geländer ermöglichen einen sicheren Durchgang, erfordern aber bequeme Schuhe und Vorsicht auf feuchten Oberflächen.
In der Höhle liegen zwei kleine Seen, der Obersee und der Untersee, nicht ein großer See. Viele Tropfsteine tragen Namen nach ihrer Form, etwa Madonna, Elefantenohr, heilige drei Könige, Pagode, Pilz und Flamingo.
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