Ötscher, Alpengipfel in Mitterbach am Erlaufsee, Österreich
Der Ötscher ist ein 1893 Meter hohes Kalkmassiv im südwestlichen Niederösterreich und der höchste Gipfel der Ybbstaler Alpen in den Nördlichen Kalkalpen. Die oberen Hänge bestehen aus nacktem grauem Fels mit waagrechten Bändern und Rinnen, die unteren Flanken bedeckt dunkler Nadelwald. Über den Gipfel verläuft die Grenze der Bezirke Lilienfeld und Scheibbs.
Der Name des Berges stammt vom keltischen ocàn, „Vaterberg“, und wurde später unter slawischem Einfluss umgeformt. Zwischen 1573 und 1576 bestieg der flämische Gelehrte und Botaniker Carolus Clusius den Ötscher, um alpine Pflanzen zu sammeln, und legte damit den Grundstein des Botanischen Gartens in Wien. Das Geldloch unterhalb des Gipfels wurde 1592 im Auftrag Kaiser Rudolfs II. erforscht.
Der Name geht auf das keltische ocàn („Vaterberg“) zurück und wurde unter slawischem Einfluss zu Ötscher, von *otьčanъ ‚Gevatter‘. Der Berg ist das Wahrzeichen des Mostviertels und dessen höchster Gipfel. Das Geldloch unter dem Rauen Kamm wurde 1592 im Auftrag Kaiser Rudolfs II. erforscht.
Mehrere markierte Wanderwege führen zum Gipfel hinauf, wobei das Ötscher-Basis Informationszentrum als Ausgangspunkt dient. Es ist hilfreich, früh am Tag zu starten und angemessene Wanderausrüstung mitzunehmen.
Die Geldlochhöhle, deren Eingang östlich des Gipfels auf rund 1460 m liegt, wurde 1592 im Auftrag Kaiser Rudolfs II. erforscht. 1983 waren 6678 m Ganglänge und 535 m Höhenunterschied bekannt. Das nahe Taubenloch reicht 413 m tief.
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