Große Kinigat, Berggipfel in Osttirol und Belluno, Österreich und Italien
Der Große Kinigat ist ein Berggipfel in den Karnischen Alpen an der Grenze zwischen Österreich und Italien. Das Massiv hat zwei markante Gipfel, wobei der höchste etwa 2689 Meter erreicht und der zweite Gipfel knapp darunter liegt.
Die erste dokumentierte Besteigung fand am 21. Juli 1898 statt, als die Bergsteiger Anton Victorin und Peter Tassenbacher über den Südostrücken den Gipfel erreicherten. Diese frühe Ersteigung markiert den Beginn der modernen Klettergeschichte am Berg.
Der Berg hat in der Region zwei Namen: Auf italienischer Seite heißt er Monte Cavallino, während die deutschsprachige Bevölkerung ihn Große Kinigat nennt. Diese Namensgebung spiegelt die Grenze zwischen den zwei Kulturkreisen wider, die diese Gegend prägen.
Der Normal-Anstieg beginnt bei der Obstanser-See-Hütte und dauert etwa zweieinhalb Stunden bis zum Gipfel. Die Route ist relativ direkt, allerdings sollte man ausreichend Zeit für den Auf- und Abstieg einplanen und je nach Jahreszeit mit verschiedenen Bedingungen rechnen.
Die Nordostwand bietet eine schwere Klettererfahrung mit einer 500-Meter-Wand und Routen bis zur Schwierigkeitsstufe UIAA VI+. Im Gegensatz dazu bleibt der Normalweg deutlich leichter und für weniger erfahrene Bergsteiger zugänglich.
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