Gmunden, Seenstadt in Oberösterreich, Österreich
Gmunden ist eine Stadt am nördlichen Ende des Traunsees in Oberösterreich, wo der Fluss Traun ins Wasser mündet. Der Ort liegt auf 425 Metern Höhe und ist von bewaldeten Hügeln umgeben, die sich sanft zum Ufer senken.
Bereits um 1000 vor Christus bauten die Illyrer hier Salz ab, das später zum Fundament eines Handelsplatzes wurde. Im Jahr 1278 erhielt der Ort die Stadtrechte und entwickelte sich zu einem Zentrum für Salzverarbeitung und Schifffahrt auf dem See.
Der Ort entstand um Salzbergwerke und Handelswege, die seit Jahrhunderten das Leben am See prägten. Heute fahren Besucher mit dem Dampfschiff über das Wasser und spazieren durch Gassen mit niedrigen Häusern, deren Fassaden oft mit lokaler Keramik geschmückt sind.
Der Ortskern lässt sich zu Fuß durchqueren, und mehrere Wege führen vom Zentrum zum Seeufer hinunter. Im Sommer lohnt sich ein Spaziergang entlang des Wassers, während im Winter die Nebel über dem See oft die Aussicht einschränken.
Das Dampfschiff Gisela, das seit 1871 über den See fährt, ist eines der ältesten noch aktiven Passagierschiffe auf einem österreichischen Binnengewässer. Sein hölzerner Rumpf wurde mehrmals restauriert, behält aber die ursprüngliche Bauweise bei.
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