Altlerchenfelder Pfarrkirche, Pfarrkirche in Neubau, Österreich.
Die Altlerchenfelder Kirche an der Lerchenfelder Straße zeigt eine neoklassizistische Architektur mit symmetrischen Proportionen, Säulen und einem prächtigen Eingangsportal. Das Gebäude verfügt über ein breites Langschiff, das von gleichmäßig angeordneten Säulen gesäumt wird und den Blick zum Altarraum lenkt.
Der Bau der Kirche begann im Februar 1848 unter der Leitung von Paul Sprenger, wurde aber durch die Ereignisse der Ungarischen Revolution unterbrochen, was zu Veränderungen am ursprünglichen Bauplan führte. Diese turbulente Phase prägte die endgültige architektonische Gestalt des Gebäudes nachhaltig.
Die Kirche zeigt an ihren Innenwänden umfangreiche Kunstwerke, die Szenen aus dem Leben Jesu darstellen und mit Skulpturen von Johann Preleuthner sowie dekorativen Elementen von Josef Gasser bereichert sind. Diese künstlerische Ausstattung prägt bis heute das Erscheinungsbild des Gebetsraums und gibt Besuchern einen Eindruck von der künstlerischen Vision des 19. Jahrhunderts.
Das Gebäude liegt an der Lerchenfelder Straße 103-109 und kann von Besuchern während der Öffnungszeiten betreten werden, um die Architektur und die Kunstwerke zu erkunden. Es wird empfohlen, die Kirche am Wochenende oder an Wochentagen zu besuchen, wenn keine Gottesdienste stattfinden.
Die Orgel wurde ursprünglich 1860 von Alois Hörbiger gebaut und erhielt 1964 durch Philipp Eppel eine umfassende Modernisierung mit zusätzlichen Registern. Diese Veränderung zeigt, wie der Klang des Instruments sich an die Anforderungen eines ganzen Jahrhunderts anpassen musste.
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