Neubau, Verwaltungsbezirk in Wien, Österreich
Neubau ist der siebte Bezirk von Wien und umfasst ein dichtes Wohngebiet mit Geschäften und Restaurants entlang der Hauptstraßen. Das Viertel wird von eng bebauten Gründerzeithäusern geprägt, die charakteristische Innenhöfe und Fassaden mit dekorativen Details aufweisen.
Das Gebiet wurde 1850 als eigenständiger Bezirk in Wien eingemeindert und vereinte mehrere ehemalige Vororte unter einer Verwaltung. Diese Eingemeindung führte zu einer schnellen Urbanisierung und dem Bau von Wohnblöcken, die das Viertel bis heute prägen.
Das Viertel ist bekannt für seine lebendige Kunstszene und die zahlreichen Theater, die das kulturelle Leben prägen. Die engen Gassen und Höfe schaffen eine künstlerische Atmosphäre, in der sich Galerien, Ateliers und kleine Bühnen angesiedelt haben.
Das Viertel ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar und zum Erkunden zu Fuß geeignet, da die Straßen relativ eng und fußgängerfreundlich sind. Ein Besuch des Wochenmarkts an der Lindengasse mittwochs bietet die beste Gelegenheit, das lokale Leben zu erleben und frische Produkte zu entdecken.
In der Mitte des 19. Jahrhunderts war das Viertel eines der dicht besiedelsten in Europa, mit Tausenden von Menschen, die in engen Wohnhäusern lebten. Diese Überbevölkerung führte zu innovativen Lösungen im Wohnungsbau, die später zum Vorbild für andere Städte wurden.
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