Mariahilfer Straße, Einkaufsstraße in Wien, Österreich
Die Mariahilfer Straße ist eine Einkaufsstraße in Wien, die sich über mehrere Bezirke vom MuseumsQuartier bis zum Auer-Welsbach-Park erstreckt. Sie verbindet hunderte Geschäfte, Lokale und Dienstleistungsbetriebe entlang eines durchgehenden Straßenzugs im westlichen Stadtzentrum.
Unter dem heutigen Straßenpflaster liegt eine römische Straße, die Wien mit Linz verband und bei Ausgrabungen zu Beginn des 20. Jahrhunderts freigelegt wurde. Die heutige Straße entwickelte sich entlang dieser alten Route und wurde im Laufe der Jahrhunderte zur wichtigsten Ausfallstraße nach Westen.
Der Streckenabschnitt zwischen Westbahnhof und MuseumsQuartier zeigt ein dichtes Muster aus internationalen Modemarken neben österreichischen Designboutiquen und traditionellen Kaffeehäusern. An den Kreuzungen stehen oft Musiker oder Künstler, während Passanten auf den breiten Bürgersteigen flanieren oder an den Außenterrassen der Lokale sitzen.
Der Abschnitt zwischen Westbahnhof und MuseumsQuartier ist autofrei gestaltet, sodass man zu Fuß oder mit dem Fahrrad bequem unterwegs sein kann. Mehrere U-Bahn-Stationen entlang der Strecke erleichtern den Zugang zu verschiedenen Bereichen der Einkaufszone.
Wiener nennen die Straße oft einfach Mahü, eine Abkürzung die im Alltag gebräuchlicher ist als der volle Name. Mit rund 1,8 Kilometern bildet sie den längsten zusammenhängenden Einzelhandelsbereich der Stadt.
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