Mariahilf, Verwaltungsbezirk in Wien, Österreich
Mariahilf ist ein Bezirk in Wien, der sich über mehrere zusammenhängende Stadtteile erstreckt und mit gemischten Wohnblöcken, Straßenzügen aus dem 19. Jahrhundert und modernen Geschäftsflächen geprägt ist. Die Gegend wirkt dicht besiedelt, mit engen Straßen, die zum Flanieren einladen, und vielen Lokalen im Erdgeschoss.
Das Gebiet entstand durch die Vereinigung mehrerer unabhängiger Siedlungen im Rahmen einer Verwaltungsreform. Diese Zusammenlegung half Wien, sein Wachstum im 19. Jahrhundert zu bewältigen und neue Standards für die städtische Verwaltung zu setzen.
Das Viertel war lange Zeit ein Arbeiterviertel und hat sich zu einem lebendigen Künstler- und Studentenviertel entwickelt. Heute prägen kleine Cafés, Galerien und Vintage-Läden das Straßenbild und ziehen Menschen an, die das kreative Leben der Stadt schätzen.
Das Haupteinkaufszentrum liegt an der nördlichen Grenze und ist leicht zu Fuß erreichbar, während die meisten anderen Bereiche dicht besiedelt und ebenfalls gut begehbar sind. Die öffentlichen Verkehrsmittel bedienen die gesamte Gegend mit mehreren Linien, was die Navigation vereinfacht.
Ein ehemaliger Flaktower aus dem Zweiten Weltkrieg wurde in ein Aquarium umgewandelt und ist heute ein ungewöhnlicher Ort, um Meerestiere zu sehen. Der Turm bietet gleichzeitig Ausblicke über die Stadt, die wenige andere Gebäude in der Gegend erreichen.
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