Café Sperl, Historisches Kaffeehaus in Mariahilf, Österreich.
Das Café Sperl ist ein Kaffeehaus mit charaktervollem Inneres, das rote Polsterung, Messinglampen, Marmortische und Kristallkronleuchter kombiniert. Die Decke zeigt ornamentale Stuckarbeiten in Weiß, und der Ort bietet sowohl Billardtische im Inneren als auch Außensitzplätze an der Gumpendorfer Straße 11.
Jacob Ronacher gründete das Etablissement 1880, und noch im ersten Jahr übernahm die Familie Sperl den Betrieb und gab ihm seinen heutigen Namen. Der Ort entwickelte sich schnell zu einem bekannten Treffpunkt für verschiedene Schichten der Wiener Gesellschaft.
Der Treffpunkt war lange Zeit das Herz der Wiener Kunstszene: Hier trafen sich Künstler und Denker regelmäßig zu Diskussionen und zum Austausch von Ideen. Die Kunstszene nutzte diesen Ort, um ihre modernen Bewegungen zu gestalten und zu debattieren.
Der Besuch ermöglicht den Genuss von traditionellem Wiener Kaffee, Gebäck und die Möglichkeit, Zeitungen zu lesen, während man sich in einem etablierten Café entspannt. Die Tageszeiten bestimmen die Atmosphäre: morgens ruhiger, später belebter mit verschiedenen Besuchergruppen.
Hochrangige Militärbeamte der Kaiserlichen Akademie besuchten das Lokal regelmäßig vor dem Ersten Weltkrieg, darunter einflussreiche Persönlichkeiten des Imperiums. Diese militärische Kundschaft prägte einen Teil der Geschichte dieses Ortes in einer entscheidenden Ära Europas.
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