Leopold Museum, Kunstmuseum im MuseumsQuartier, Wien, Österreich.
Das Leopold Museum zeigt mehr als 8300 Werke österreichischer Kunst in einem weißen Kalksteingebäude mit 5400 Quadratmetern über vier Ebenen. Die Räume verteilen sich auf mehrere Stockwerke und bieten wechselnde Galerien sowie eine große Dauerausstellung zur Wiener Moderne.
Rudolf und Elisabeth Leopold trugen die Sammlung über fünfzig Jahre hinweg zusammen und kauften Werke von Egon Schiele und Gustav Klimt, als diese Künstler noch wenig Anerkennung erhielten. Das Gebäude öffnete schließlich im Jahr 2001, nachdem die Sammlung in eine Stiftung überführt worden war.
Der Name geht auf Rudolf Leopold zurück, einen Wiener Augenarzt und Sammler, der seine Kollektion dem Museum stiftete. Besucher sehen heute, wie Wiener Künstler um 1900 neue Wege in der Malerei und im Design suchten und dabei oft traditionelle Muster durchbrachen.
Das Haus öffnet freitags bis mittwochs zwischen 10 und 18 Uhr und donnerstags bis 21 Uhr, wobei Eintrittskarten auch im Vorverkauf erhältlich sind. Die Ausstellungsräume erstrecken sich über mehrere Etagen mit Aufzügen und breiten Fluren, was die Orientierung erleichtert.
Das Haus besitzt die weltweit größte Sammlung von Egon Schiele mit 42 Gemälden, 187 Originaldrucken und zahlreichen Manuskripten. Diese Werke zeigen den Künstler in allen Schaffensphasen und erlauben einen tiefen Einblick in seine Entwicklung.
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