Gänsemädchenbrunnen, water well
Das Gänsemädchenbrunnen ist ein Springbrunnen auf der Rahlstiege in Wiens Bezirk Mariahilf, geschaffen von Anton Paul Wagner. Die Figuren aus Gussstein zeigen ein Mädchen mit einer Gans auf einer Säule und zwei weitere Gänse mit ausgebreiteten Flügeln, die als Wasserspeier in kleine Becken fließen.
Die Fontäne wurde 1866 auf dem Geflügelmarkt errichtet und spiegelte das Treiben des Geflügelhandels wider. Sie stand später vor der Mariahilfer Kirche und wurde 1886 auf die Rahlstiege versetzt, wo sie seitdem ihren Platz hat.
Das Gänsemädchenbrunnen zeigt eine Szene aus Wiens Marktleben des 19. Jahrhunderts, mit einer Mädchenfigur und Gänsen aus Stein. Die Darstellung verbindet Alltagsmomente mit öffentlicher Kunst, wie sie typisch für die Stadt war.
Die Fontäne befindet sich auf der oberen Plattform der Rahlstiege und ist leicht zu erreichen, wenn man zwischen den Straßen von Mariahilf und Gumpendorf unterwegs ist. Der Ort bietet sich für eine kurze Pause an, um die steinernen Figuren zu betrachten und die ruhige Umgebung zu genießen.
Die Fontäne war ursprünglich an mehreren Orten in der Stadt untergebracht, bevor sie ihren endgültigen Platz auf der Rahlstiege fand. Diese bewegte Geschichte spiegelt wider, wie Wien seine öffentlichen Kunstwerke über Jahrzehnte hinweg pflegte und neu anordnete.
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