Großer Hundstod, Berggipfel in den Berchtesgadener Alpen, Deutschland und Österreich
Der Große Hundstod ist ein 2.593 Meter hoher Felskopf an der Grenze zwischen Bayern und Salzburg und der höchste deutsche Punkt im Steinernen Meer. Seine Südflanke fällt steil zum Dießbachstausee über der Saalach ab, die Nordseite zum Wimbachtal. Etwa 0,7 km südwestlich liegt der 2.263 Meter hohe Kleine Hundstod, getrennt durch die 2.210 Meter hohe Hundstodscharte.
Die erste belegte Besteigung gelang 1825 Peter Karl Thurwieser mit J. Ebser; Joseph Kyselak behauptete im selben Jahr eine Besteigung, doch seine angegebene Gehzeit von einer Stunde gilt als unglaubwürdig. Thurwieser kehrte 1828 oder 1830 zurück. Später folgten der Botaniker Anton von Spitzel um 1840, Karl Hofmann und Josef Grafl 1867 durch die Nordflanke sowie Kardinal Julius Döpfner um 1949/50.
Die Hüttenwirte am Ingolstädter Haus bewahren handwerkliche Traditionen, indem sie Wanderer mit hausgemachten Speisen und lokalen Getränken versorgen. Diese Pflege der Berghospitalität prägt bis heute das Erlebnis für alle, die den Berg besuchen.
Das Ingolstädter Haus liegt südlich des Gipfels und bietet während der Sommermonate Unterkunft und Verpflegung für Wanderer an. Besucher sollten mit bergigem Gelände rechnen und angemessene Ausrüstung sowie gutes Schuhwerk mitbringen.
Der Gipfel bietet Ausblicke auf beide Seiten der deutsch-österreichischen Grenze, was ihn zu einem besonderen Ort für Grenzwanderungen macht. An klaren Tagen können Besucher weit über die Täler hinweg mehrere benachbarte Bergketten sehen.
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