Dießbach-Stausee, Stausee im Land Salzburg, Österreich
Der Dießbachstausee ist ein Stausee in den österreichischen Alpen, der durch den Bau eines 36 Meter hohen Dammes entstanden ist und etwa 5 Millionen Kubikmeter Wasser speichert. Das Wasser wird durch eine steile Rohrleitung zu einem Kraftwerk geleitet, das Strom für die Region erzeugt.
Der Stausee wurde 1961 gebaut und überflutete die alte Dießbachalm, eine Bergalm, die seit dem späten 14. Jahrhundert als Viehweiden und Käserei genutzt wurde. Dieser Bau veränderte die Landschaft grundlegend und machte aus einer Weidefläche ein wichtiges Energiegewinnungssystem.
Der Stausee liegt in einer Region mit langer Tradition der Alpenwirtschaft. Die umliegenden Almen wie die Kallbrunnalm prägen seit Jahrhunderten das Leben hier und zeigen, wie die Menschen mit den Bergen zusammenleben.
Der See ist über gut ausgeschilderte Wanderwege ab Weißbach bei Lofer erreichbar, die Wege sind für die meisten Besucher geeignet. An warmem Wetter gibt es Badeplätze im See, und es gibt Berghütten in der Nähe, wo man Getränke und einfache Mahlzeiten bekommen kann.
Die Rohrleitung vom See zum Kraftwerk zählt zu den steilsten in Europa und windet sich dramatisch den Berg hinunter. Besucher bemerken oft diese auffälligen Rohre auf den Felswänden, die zeigen, wie das Wasser mit großer Kraft zur Stromerzeugung genutzt wird.
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