Leoganger Steinberge, Gebirgskette in Bezirk Kitzbühel, Österreich.
Die Leoganger Steinberge sind eine Kalksteinkette in den Ostalpen mit dem Birnhorn als höchstem Gipfel. Das Massiv wird von zahlreichen Höhlen durchzogen und fällt durch seine Karstformationen auf.
Das Gebirge entstand durch die Alpenfaltung und zeigt geologische Schichten aus verschiedenen Perioden. Die menschliche Besiedlung reicht Jahrhunderte zurück, mit Höhlen, die lange Zeit als Unterschlupf dienten.
Die Almwirtschaft prägt das Landschaftsbild mit saisonal genutzten Weiden, auf denen Kühe und Ziegen grasen. Diese traditionelle Nutzung verbindet sich mit dem alpinen Leben und schafft die offenen Wiesen, die das Gebirge charakterisieren.
Der Zugang zu Wanderwegen ist ganzjährig möglich, doch die beste Saison ist zwischen Juni und Oktober bei stabilem Wetter. Alpine Hütten bieten unterwegs Übernachtungen an, sind aber in den Sommermonaten am vollsten.
Unter der Oberfläche existiert ein riesiges Höhlensystem, das Lamprechtsofen ist eine der längsten bekannten Höhlen Europas. Wasser hat diese unterirdischen Gänge über Millionen von Jahren ausgehöhlt und schafft bis heute neue Verbindungen.
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