Oberpullendorf, Bezirkshauptstadt im Burgenland
Oberpullendorf ist eine kleine Stadt in Oberpullendorf, Burgenland, Österreich, bestehend aus zwei zusammengefügten Teilen namens Mitterpullendorf und Oberpullendorf. Das Zentrum hat ruhige Straßen mit alten Gebäuden, darunter die Kapelle St. Franz von Assisi aus dem Jahr 1707, die Pfarrkirche St. Klemens Maria Hofbauer und ein ehemaliges Schloss der Familie Rohonczy, das heute als Veranstaltungsort dient.
Die Gegend wurde bereits in der Jungsteinzeit besiedelt und war später während der Eisenzeit ein Zentrum der Eisengewinnung. Der Ort wurde 1225 erstmals schriftlich erwähnt als ungarische Grenzsiedlung und entwickelte sich später zum Sitz von Adelsfamilien wie den Grafen Cseszneky und Baronen Rohonczy.
Der Ort trägt deutlich die Spuren seiner mehrsprachigen Geschichte, mit ungarischen und deutschen Namen auf Schildern im ganzen Stadtbild. Die lokale Bevölkerung bewahrt Traditionen aus ungarischer, kroatischer und deutscher Kultur, die sich in alltäglichen Versammlungen und gemeinschaftlichen Festen widerspiegeln.
Die Stadt hat einen kleinen Bahnhof, von dem aus regelmäßige Zugverbindungen in umliegende Orte führen; Besucher können auch Trolleytouren buchen. Das Zentrum ist gut zu Fuß erreichbar, mit einer Hauptstraße voller Geschäfte und Cafes, Wanderwegen in den umliegenden Wäldern und Radwegen rund um die Stadt.
Das Wappen zeigt eine rote Lilie mit einer goldenen Mauer und einem Löwen mit Schwert, symbolisierend die Vergangenheit als befestigter Ort; darunter erscheinen eine Pflugschar und Getreideähren. Diese Symbole verbinden die mittelalterliche Geschichte des Ortes mit seinen landwirtschaftlichen Wurzeln.
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