Krimml, österreichische Gemeinde (Bezirk Zell am See)
Krimml ist eine kleine Gemeinde in einer ruhigen Bergtallandschaft des Zeller Sees-Bezirks in Österreich. Die Gegend wird von hohen Gipfeln umgeben und bietet grüne Wiesen, Wälder und den Krimmler Ache, einen klaren Bergbach, der durch die Landschaft fließt und am bekanntesten für die gleichnamigen Wasserfälle ist, die sich in drei Stufen über insgesamt etwa 380 Meter hinab ergießen.
Krimml entstand als kleine Bauernsiedlung entlang des Krimmler Ache und war lange Zeit eine isolierte Gebirgsgemeinde, deren Wirtschaft vom Bergbau, von Waldwirtschaft und später vom Tourismus geprägt war. Die Wasserfälle wurden erst im 19. Jahrhundert zu einem bekannten Ziel, nachdem verbesserte Wege und Zugverbindungen die Region für Besucher zugänglich machten.
Der Ortsname Krimml stammt vom Wort Krimme ab, das einen Bach oder Wasserlauf bedeutet, und spiegelt die enge Beziehung des Dorfes zum Wasser wider. Das Leben hier ist geprägt von der Abhängigkeit von Bergquellen und Bächen, die seit Generationen die Landschaft und den Alltag der Bewohner prägen.
Am besten erreicht man Krimml mit dem Auto, die Fahrt von größeren Städten wie Salzburg oder Innsbruck dauert etwa zwei Stunden, und Parkplätze sind direkt bei den Wanderwegzugängen vorhanden. Es gibt auch Bahn- und Busverbindungen von Zell am See aus, und Taxis können Besucher teilweise auf den Weg hinauf bringen, um die steileren Strecken zu vermeiden.
Ein besonderer Aspekt der Gegend ist das Naturschutzzentrum WasserWunderWelt, das durch interaktive Ausstellungen und Experimente die Bedeutung von Wasser im Ökosystem vermittelt und zeigt, wie Menschen ihre Umwelt schützen können. Diese pädagogische Einrichtung verbindet auf unerwartete Weise Unterhaltung mit Umweltbewusstsein.
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