Schlieferspitze, Berggipfel in der Venedigergruppe, Österreich.
Schlieferspitze ist ein Berggipfel in der Venedigergruppe auf 3.290 Metern Höhe. Der Berg wird von steilen Felsflanken geprägt, die sich in vier Richtungen erstrecken, und große Eisflächen bedecken die nördliche, östliche und westliche Seite.
Der Berg wurde erstmals im August 1871 von Eduard Richter, einem Geographieprofessor der Universität Graz, zusammen mit Johann Stüdl erklommen. Diese frühe Besteigung ist Teil der alpinistischen Erschließungsgeschichte der Venedigergruppe im 19. Jahrhundert.
Der Berg gehört zur Hohe Tauern Kette und verbindet das Krimmler Achental mit dem Obersulzbachtal in der Region Salzburg.
Der Aufstieg beginnt an der Warnsdorfer Hütte auf 2.336 Metern und führt über eine steile Route der Schwierigkeitsstufe UIAA II-. Gutes Schuhwerk und alpine Erfahrung sind notwendig, um diese technische Kletterpassage zu bewältigen.
Drei Gletscher umgeben den Gipfel: Das Hintere Jaidbachkees im Norden, das Östliche Sonntagkees im Osten und das Westliche Jaidbachkees im Westen. Diese Eisflächen machen den Berg zu einem Ziel für Bergsteiger, die Gletscheralpinismus erfahren möchten.
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