Großer Geiger, Alpengipfel in Prägraten am Großvenediger, Österreich.
Der Großer Geiger ist ein Alpengipfel in der Venediger-Gruppe mit einer Höhe von 3.360 Metern und zeigt eine charakteristische pyramidenförmige Form. Die Südflanke und die umliegenden Bereiche werden von Gletschern geprägt, die das Gelände stark strukturieren.
Der Berg wurde erstmals dokumentiert im August 1871 von Bergführern Michael Groder und Richard Issler von der Johannis Hütte aus bestiegen. Diese frühe Erstbesteigung markiert den Anfang der alpinistischen Geschichte dieses Gipfels in der modernen Bergsteigerera.
Der Berg trägt einen Namen, der von Kartograph Franz Keil 1855 vergeben wurde und ältere Bezeichnungen wie Obersulzbacher Venediger ablöste. Die Gegend prägt bis heute das Erscheinungsbild der Venediger-Region und ist für Einheimische und Besucher ein markantes Orientierungsmerkmal.
Die Route führt von der Essener-Rostocker Hütte oder der Kürsinger Hütte zum Gipfel und folgt dabei markierten Pfaden zum westlichen Grat. Gute Alpinerfahrung und richtige Ausrüstung sind notwendig, da der Weg über Gletscher und teilweise über Schneefelder verläuft.
Der Gipfel liegt am Zusammenfluss von drei großen Gletschern: dem Obersulzbachkees, dem Dorferkees und dem Maurerkees. Diese außergewöhnliche Position macht ihn zu einem seltenen Punkt im Gelände, von dem aus man drei separate Gletschersysteme sehen kann.
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