Schladming, Alpengemeinde im Bezirk Liezen, Österreich
Schladming ist eine Gemeinde im Bezirk Liezen in der Steiermark, die sich über 82 Quadratmeilen erstreckt und auf etwa 2.400 Fuß (745 Meter) über dem Meeresspiegel liegt. Das Gemeindegebiet umfasst mehrere Täler und reicht bis zu den Gipfeln der Schladminger Tauern, wobei die Ortschaft selbst entlang des Enns-Tals verläuft.
Die erste urkundliche Erwähnung als Slaebnich stammt aus dem Jahr 1180, als der Ort als Bergbausiedlung für Silber und Eisen diente. Nach dem Niedergang des Bergbaus im 19. Jahrhundert entwickelte sich die Gemeinde zu einem Wintersportzentrum und richtete 2013 die alpine Ski-Weltmeisterschaft aus.
Der Name leitet sich vom slawischen „Slatina
Die Gemeinde ist über Autobahnanschlüsse, Eisenbahnstrecken und Regionalbusse erreichbar, wobei die Bergbahnen im Winter und Sommer verkehren. Besucher finden im Ortskern Geschäfte, Banken und Informationsstellen, während die Skipisten und Wanderwege direkt über Seilbahnen zugänglich sind.
Der Planai-Gipfel auf 1.906 Metern bietet Blick auf mehr als 150 umliegende Alpengipfel, die bei klarem Wetter bis zum Dachstein und Großglockner reichen. Die Abfahrt vom Gipfel hinunter ins Tal überwindet fast 1.200 Höhenmeter und zählt zu den längsten zusammenhängenden Strecken in den Ostalpen.
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