Schärding, Mittelalterliche Handelsstadt in Oberösterreich, Österreich.
Schärding ist eine mittelalterliche Stadt mit Stadtrechten in Oberösterreich an der Grenze zu Deutschland. Das Zentrum wird von der Silberzeile geprägt, einer Sammlung von Häusern mit Giebeldächern und bemalten Fassaden in verschiedenen Farben, die sich am Stadtplatz entlang erstrecken.
Der Ort wird erstmals 806 n. Chr. unter dem Namen Scardinga erwähnt und entwickelte sich später unter der Herrschaft der Wittelsbacher zu einem bedeutenden Handelszentrum für Salz, Holz, Wein und Textilien. Diese Rolle prägten die Stadt bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts, als sich die wirtschaftlichen Bedingungen änderten.
Die Häuser am Stadtplatz waren ursprünglich mit unterschiedlichen Farben gestrichen, um Anwohnern schnell zu zeigen, welche Gebäude welchen Zweck erfüllten. Grün kennzeichnete Apotheken und Gelb das Rathaus, wodurch die Farben selbst Teil des Stadtlebens wurden.
Die Stadt liegt am Inn-Fluss an der Grenze zu Deutschland und bietet Flussfahrten sowie Wanderwege entlang einer Uferpromnade von etwa 3 km Länge, die vom alten Stadtsteg beginnt. Es ist leicht, die Stadt zu Fuß zu erkunden, da das Zentrum kompakt ist und die Wege am Fluss flach und gut zu gehen sind.
Das Wassertor-Tor trägt Markierungen, die Wasserstände aus früheren Hochwasserereignissen dokumentieren und zeigen, wie sehr der Fluss in der Vergangenheit gestiegen ist. Diese natürlichen Aufzeichnungen an der Mauer geben Besuchern einen Eindruck von den Herausforderungen, denen sich die Stadt durch die Nähe zum Fluss gegenüber sah.
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