Burg Schärding, Mittelalterliche Burg in Schärding, Österreich.
Die Burg Schärding, auch Schloss Schärding genannt, liegt auf einem Granitfelsen oberhalb des Inns im heutigen Stadtpark. Vermutlich erbauten die Grafen von Formbach die Burg; 1150 wurde sie erstmals erwähnt. Erhalten sind Mauerzüge, die Zwingermauer, der äußere Torturm (heute Heimatmuseum) und der 26 Meter tiefe Schlossbrunnen, der 2003 wiederentdeckt wurde.
Die Burg entstand im 12. Jahrhundert und diente zunächst als strategische Verteidigungsanlage an einer wichtigen Handelsroute zwischen Bayern und Österreich. Sie spielte auch eine Rolle als Zollstelle für den Warenverkehr zwischen den beiden Regionen.
Der Torturm beherbergt heute das Stadtmuseum und zeigt Gegenstände, die die Entwicklung der Region über Jahrhunderte hinweg dokumentieren. Besucher können hier sehen, wie die Stadt und ihre Umgebung sich verändert haben.
Die Burg ist über den Torturm zugänglich, der das Museum beherbergt und von Dienstag bis Sonntag in der wärmeren Jahreszeit geöffnet ist. Es ist ratsam, bequeme Schuhe zu tragen, da die Wege auf dem Gelände uneben sein können.
Der 26 Meter tiefe Schlossbrunnen wurde 2003 wiederentdeckt und rekonstruiert. Das Schlossgelände ist seit 1895 als Park gestaltet und Eigentümer ist die Stadt Schärding.
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