Freispitze, Berggipfel in den Lechtaler Alpen, Österreich.
Freispitze ist ein Gipfel in den Lechtaler Alpen mit einer Höhe von 2.884 Metern. Ein charakteristisches Merkmal ist der zwei Kilometer lange Grat mit Felswänden bis zu 600 Metern Höhe.
Die erste dokumentierte Besteigung erfolgte am 19. August 1878 durch Anselm Klotz, den ersten vom Alpenverein 1885 autorisierten Lechtaler Bergführer, und den Salzburger Juristen und Bergpanoramazeichner Anton Sattler. Klotz war bereits 1873 mit seinem Gefährten Josef Frey auf dem Gipfel. Die Südwand wurde erst 1969 durchstiegen (Schwierigkeitsgrad UIAA VI).
Auf der Tirol-Karte von Peter Anich aus dem Jahr 1774 erscheint der Berg als Freyspitz. Anselm Klotz, der erste vom Alpenverein 1885 autorisierte Lechtaler Bergführer, erreichte den Gipfel am 19. August 1878 mit dem Salzburger Juristen und Bergpanoramazeichner Anton Sattler; bereits 1873 war Klotz mit Josef Frey oben gestanden.
Der Normalweg führt von der Memminger Hütte (2242 m) zunächst hinab ins Parseiertal, dann über die Schafgufel auf 2000 m und durch das Parseiergrieß zur Südlichen Freispitzscharte. Die Tour dauert mindestens fünf Stunden und enthält Kletterstellen der Schwierigkeit UIAA II+ bis III-. Ein Biwak unterhalb der Südwand ist in Tirol nur als Notbiwak erlaubt.
Die 500 Meter hohe Südwand aus hartem Oberrät-Kalk wurde erst 1969 durchstiegen, im Schwierigkeitsgrad UIAA VI. Wegen der abgeschiedenen Lage biwakieren Kletterer noch heute unterhalb der Wand im Parseiergrieß, in Tirol erlaubt nur als Notbiwak.
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