Fallenbacherspitze, Berggipfel im Bezirk Reutte, Österreich
Die Fallenbacherspitze ist ein 2.723 Meter hoher Felsgipfel in den Lechtaler Alpen in Tirol, etwa acht Kilometer südlich von Bach. Zum Massiv gehört die Gamskarlespitze (2.469 m) am Südostgrat; der Gipfel selbst ist ein plattiger Felsaufbau, der über den Südwestgrat erreicht wird. Das Alperschontal begrenzt den Berg im Osten und Süden.
Für die Fallenbacherspitze ist in den Quellen keine Erstbesteigung verzeichnet; ihre Abgelegenheit und fehlende markierte Steige sorgen dafür, dass sie selten bestiegen wird. Der einfachste Weg aus dem Alperschontal über das Gamskarle und den Südwestgrat ist unmarkiert und weist die Schwierigkeit I, an einer Stelle II (UIAA) auf. Der Alpenvereinsführer von Dieter Seibert (2002) und die Alpenvereinskarte 1:25.000, Blatt 3/3, dokumentieren den Berg.
Der Berg ist in der regionalen Bergsteiger-Gemeinschaft bekannt und wird von Einheimischen als Ziel für erfahrene Kletterer geschätzt. Die Route über den Südwestgrat zeigt, wie Bergsteiger traditionell diesen Weg nutzen und ihre Erfahrungen weitergeben.
Der Aufstieg erfordert Klettererfahrung und die richtige Ausrüstung, wobei die direkteste Route vom Dorf Bach durch Alperschontal führt. Besucher sollten mit schwierigen Bedingungen rechnen und früh starten, um ausreichend Tagesslicht zu haben.
Im Umkreis von weniger als drei Kilometern um den Gipfel stehen der Fallenbacher Turm (2.704 m), die Feuerspitze (2.852 m), die Vorderseespitze (2.889 m) und die Freispitze (2.884 m). Der Bergstock trägt zudem im Südostgrat eine deutlich niedrigere Nebenkuppe, die Gamskarlespitze (2.469 m).
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