Jesuitenkirche, Barocke Jesuitenkirche in Innsbruck, Österreich
Die Jesuitenkirche Innsbruck ist eine barocke Kirche mit charakteristischen Zwillingstürmen, einem dominanten Kuppel und aufwändigen Stuckdekorationen. Das Innere zeigt die typische Pracht des Barock mit vergoldeten Elementen, einer beeindruckenden Orgel und wertvollen religiösen Kunstwerken.
Der Bau begann 1627 während des Dreißigjährigen Krieges und wurde 1640 unter der Schirmherrschaft von Erzherzog Leopold V. abgeschlossen. Die Kirche wurde als Ausdruck der Gegenreformation und des habsburgischen Wohlstandes in Tirol errichtet.
Die Kirche dient Besuchern und Gläubigen als Ort der täglichen Andacht und wird für Hochzeiten und Konzerte genutzt. Man spürt die Bedeutung des Ortes durch die vielen Menschen, die zum Beten kommen und sich in der ruhigen Atmosphäre aufhalten.
Die Kirche ist in der Regel täglich für Besucher geöffnet und ermöglicht Erkundungen des Hauptschiffs sowie der unterirdischen Kapelle mit Grabdenkmälern. Es ist sinnvoll, morgens zu kommen, um weniger Menschenmassen zu vermeiden und die innere Dekoration in besserem Licht zu sehen.
Die Glocke im Glockenturm ist die viertgrößte in Österreich und wiegt etwa 9 Tonnen, nur übertroffen durch Glocken in Wien, Salzburg und in einem anderen Tieler Heiligtum. Diese massive Bronze gilt als außergewöhnlich für eine Stadt dieser Größe.
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