Selbhorn, Berggipfel in den Berchtesgadener Alpen, Österreich.
Das Selbhorn ist mit 2.655 m der höchste Gipfel des Steinernen Meeres in den Berchtesgadener Alpen und liegt zur Gänze im österreichischen Land Salzburg. Von Süden wirkt es wie ein steiler Felsdom; von der Hochfläche des Steinernen Meeres zieht ein langer Felsgrat gegen die Hochbrunnsulzenscharte, der dem schuppengepanzerten Rücken einer riesigen Echse ähnelt. Ein Gipfelkreuz krönt den niedrigeren Südgipfel (2.642 m), ein zweites, später erbautes, den Hauptgipfel.
Die Quellen belegen keine Erstbesteigung des Selbhorns; die Angabe von 1907 durch Johann Moßhammer und Johann Herzog ist nicht gestützt. Der Berg liegt zur Gänze in Österreich im Steinernen Meer; der Südgipfel (2642 m) trägt ein Gipfelkreuz, ein zweites wurde später auf dem Hauptgipfel (2655 m) errichtet.
Der Name Selbhorn unterscheidet den Hauptgipfel vom etwas niedrigeren Südgipfel (2642 m), der ein Gipfelkreuz trägt; ein zweites Kreuz wurde später auf dem eigentlichen höchsten Punkt errichtet. Die benachbarte Schönfeldspitze (2653 m) ist bekannter als das Selbhorn selbst.
Am schnellsten erreicht man den Gipfel von Maria Alm über die Luegscharte in unschwieriger Kletterei (UIAA I) in etwa 5–6 Stunden. Die Scharte Hochbrunnsulzen wird bei Überquerungen des Steinernen Meeres vom Hochkönig aus überschritten. Der Südgipfel trägt ein Gipfelkreuz auf 2.642 m, der Hauptgipfel ein später erbautes zweites.
Der Gipfel liegt nahe der österreichisch-deutschen Grenze und bietet Ausblicke auf beide Länder. Von oben können Wanderer weit in die Berchtesgaden und bis zum Königssee blicken.
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