Teufelslöcher, Felsentore im Hochkönigmassiv in Salzburg
Teufelslöcher sind zwei natürliche Steinbögen auf dem Hochkönig-Massiv, etwa 2700 Meter hoch in den Berchtesgadener Alpen. Sie befinden sich zwischen den Gipfeln Lamkopf und Hochseiler und bilden markante Öffnungen in der Felswand, wobei der südliche Bogen, das Teufelsloch, einen beliebten Punkt auf Wanderrouten darstellt.
Die Teufelslöcher entstanden durch natürliche Erosion und Verwitterung über Jahrtausende hinweg und sind Teil des Dolomitgesteins der Berchtesgadener Alpen. Sie wurden schon früh von Wanderern und Bergsteigern als markanter Punkt im alpinen Gelände wahrgenommen und in Reiseführern dokumentiert.
Der Name Teufelslöcher geht auf alte Überlieferungen zurück, bei denen Menschen böse Geister in den Felsen vermuteten. Heute ist der Ort ein Anziehungspunkt für Naturliebhaber, die die monumentalen Steinformationen betrachten und das Licht erkunden, das durch die Öffnungen fällt.
Der Zugang erfolgt von Hinterthal aus und fuehrt zuerst zur Bertgenhütte auf etwa 1843 Metern, dann weiter über markierte Steige zum Teufelsloch. Das Gelände ist steil und felsig, daher sind trittsichere Bergschuhe und Vorsicht erforderlich, zumal es nur wenige Versicherungen gibt.
Die beiden Bögen wirken wie große Löcher in der Felswand und ermöglichen es Besuchern, durch die Öffnungen hindurchzugehen, besonders durch das südliche Loch. Dieses unmittelbare Durchqueren der Felsformation schafft ein seltenes Gefühl der Verbindung mit der rohen Geologie und macht das Erlebnis unvergesslich.
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