Benediktinerinnenabtei Nonnberg, Benediktinerkloster in Altstadt, Salzburg, Österreich
Das Benediktinerinnenkloster Nonnberg liegt am Fuße des Festungsbergs in der Salzburger Altstadt und verbindet romanische Grundstrukturen mit später hinzugefügten gotischen Elementen. Die Kirche beeindruckt mit detaillierten Wandmalereien, Altären und einem Chor, wo tägliche Gottesdienste stattfinden.
Das Kloster wurde 714 von dem Heiligen Rupertus gegründet, der es der heiligen Erentrudis anvertraute, die als erste Äbtissin die Gemeinschaft leitete. Über Jahrhunderte blieb es ein aktives Zentrum des religiösen Lebens und wurde mehrfach erneuert und erweitert.
Der Name des Klosters ehrt die heilige Nonnburga, eine lokale Verehrte, deren Gedenken die Nonnen in ihren täglichen Ritualen bewahren. Die Kirche zeigt Kunstwerke und Dekorationen, die über Jahrhunderte von der Gemeinschaft gepflegt wurden.
Die Kirche öffnet morgens um 6:45 Uhr und bleibt bis zur Abenddämmerung geöffnet, wobei die Zeiten mit den Jahreszeiten variieren. Besucher sollten berücksichtigen, dass regelmäßige Gottesdienste und Gebetszeiten der Nonnen die Besichtigung beeinflussen können.
Die Krypta unter der Kirche birgt freistehende Säulen mit einem Netzkrippengewölbe, das seltene romanische Handwerkskunst zeigt. Hier ruht die heilige Erentrudis, und ein Kruzifix aus dem Jahr 1300 gehört zu den kostbaren Objekten, die Besucher in diesem verborgenen Raum entdecken können.
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