Mariazell, Wallfahrtsort in der Steiermark, Österreich.
Mariazell ist eine Marktgemeinde im Tal der Salza im Norden der Steiermark, eingebettet in die Berglandschaft der Nordalpen. Die größte Anziehung ist die Basilika mit ihrer gotischen Architektur und dem barocken Innenschiff, die sich als dominantes Gebäude über den Ort erhebt.
Die Besiedlung begann 1157, als Mönche von der Abtei St. Lambrecht eine religiöse Gemeinschaft gründeten und eine Marienstatue mitbrachten. Der Ort wuchs schrittweise zu einem bedeutenden Wallfahrtsziel, besonders nach dem 16. Jahrhundert.
Die Basilika prägt das Zentrum und zieht gläubige Menschen aus vielen Ländern an, die zur Statue der Maria pilgern. Der Ort hat sich um diesen religiösen Fokus entwickelt und bleibt bis heute ein Ort der Andacht und des Gebets.
Der Ort ist von Wanderwegen umgeben, die je nach Jahreszeit zu Fuß oder auf Skiern genutzt werden können. Es gibt auch einen Sessellift, der in kürzerer Zeit zu höher gelegenen Gebieten führt, von wo aus sich weitere Routen erschließen.
Die Statue im Inneren der Basilika ist aus Lindenholz geschnitzt und stammt aus dem 12. Jahrhundert, eines der ältesten Kunstwerke dieser Art in der Region. Ihre Erhaltung über so viele Jahrhunderte ist eine Leistung von Handwerk und Glauben.
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