Prater, Freizeitgelände in Leopoldstadt, Österreich
Der Prater ist ein Erholungsgebiet in Wien-Leopoldstadt, das sich entlang des Donaukanals erstreckt und einen dauerhaften Vergnügungspark sowie weitläufige Grünflächen umfasst. Das Areal wird von langen Alleen durchzogen, die durch Wiesen und Waldstücke führen und an mehreren Stellen von breiten Plätzen unterbrochen werden.
Die Habsburger nutzten das Gebiet ab 1560 als Jagdrevier und schlossen es für die Öffentlichkeit ab. Ende des 18. Jahrhunderts wurde der Park für alle Wiener freigegeben und entwickelte sich rasch zum beliebten Ausflugsziel.
Der Name Prater kommt vom lateinischen Wort für Wiese und wurde bereits im Mittelalter verwendet, lange bevor das Gelände zum öffentlichen Park wurde. Heute nutzen Wiener den Park zum Joggen entlang der Alleen, zum Radfahren auf den breiten Wegen und zum Entspannen auf den Rasenflächen zwischen alten Bäumen.
Der Park ist jederzeit frei zugänglich und eignet sich für lange Spaziergänge oder Radtouren auf den flachen Wegen. Die Fahrgeschäfte im Vergnügungspark öffnen meist im März und schließen Ende Oktober, wobei jede Attraktion separat bezahlt wird.
Eine kleine Kapelle aus dem 18. Jahrhundert steht versteckt zwischen den Bäumen im ruhigeren Teil des Parks und wird von vielen Besuchern übersehen. Die Kegel- und Billardlokale entlang der Hauptallee erinnern noch heute an die Freizeitgewohnheiten der Wiener aus dem 19. Jahrhundert.
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