Seefeld in Tirol, Verwaltungsbezirk im Bezirk Innsbruck Land, Österreich
Seefeld in Tirol ist eine alpine Gemeinde auf einem Hochplateau in den Tiroler Alpen, umgeben von Wettersteingebirge und Karwendel. Die Ortschaft erstreckt sich über mehrere kleinere Siedlungen, die durch Wander- und Skiloipen miteinander verbunden sind und Zugang zu bewaldeten Hängen und offenen Wiesenflächen bieten.
Das Gebiet erschien erstmals 1022 in schriftlichen Quellen und entwickelte sich im 14. Jahrhundert zu einem Handelsposten zwischen Augsburg und Venedig. Bergbauaktivitäten und Ölschiefergewinnung prägten die Region über mehrere Jahrhunderte, bevor der Tourismus im 19. Jahrhundert einsetzte.
Der Name Seefeld stammt vom Wildsee, einem früheren Gewässer in der Gegend, das heute verlandet ist. Lokale Trachten erscheinen während kirchlicher Festtage und Prozessionen, bei denen Bewohner in handgefertigter Kleidung durch die Ortskerne ziehen.
Die meisten öffentlichen Wege und Einrichtungen sind im Winter mit Schnee bedeckt und erfordern entsprechende Kleidung und Ausrüstung. Von Innsbruck aus erreicht man die Ortschaft in etwa 30 Minuten mit dem Zug oder Auto, wobei mehrere Haltestellen die verschiedenen Dorfteile anbinden.
In der Gemeinde steht eine der wenigen Olympia-Bobbahnen aus Natureis weltweit, die auch für Training außerhalb der Winterspiele genutzt wird. Geologen finden in den umliegenden Felsen versteinerte Korallen und Meeresmuscheln, Spuren eines tropischen Ozeans aus der Trias.
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