Standseilbahn Rosshütte, Bergbahn in Seefeld in Tirol, Österreich
Die Standseilbahn Rosshütte verbindet die Talstation auf 1235 Metern mit der Bergstation auf 1762 Metern über eine 2469 Meter lange Strecke. Die Bahn führt durch die Tiroler Alpen und ermöglicht es Besuchern, sich schnell in höhere Lagen zu begeben, wo ein Bergrestaurant und Wanderwege warten.
Ab 1950 gab es Pläne, das Gebiet um die Rosshütte als Schigebiet zu erschließen. 1954 wurde ein Einersessellift von Seefeld in zwei Sektionen über die Hochegg zur Rosshütte errichtet; seine Kapazität erwies sich bald als zu gering. Nach Prüfungen 1968 begannen am 14. April 1969 die Bauarbeiten an der Standseilbahn, die am 20. Dezember 1969 in Betrieb ging und am 13. Februar 1970 feierlich eingeweiht wurde.
Der Name der Bahn stammt von der Rosshütte, dem Schigebiet und der Hütte, die sie seit dem 20. Dezember 1969 erschließt; feierlich eingeweiht wurde sie am 13. Februar 1970. Die beiden von Waagner-Biró und der Schiffswerft Korneuburg gebauten Wagen fassen je 120 Personen auf 1200 mm Spurweite.
Die Bahn verkehrt ganzjährig: im Winter fahren die Wagen mit 12 m/s und brauchen 5 Minuten, im Sommer mit 7 m/s und 8 Minuten. Jeder der beiden Wagen fasst 120 Personen. Die Strecke überwindet auf 2469 Metern 527 Höhenmeter, die Neigung erreicht 37,2 Prozent; festes Schuhwerk ist auf den Hängen oberhalb der Bergstation von Vorteil.
Die Bahn hat keine Mittelstation, sie führt direkt von Seefeld zur Rosshütte. Die im November 1969 von Waagner-Biró und der Schiffswerft Korneuburg gelieferten Wagen waren für 100 Fahrgäste gebaut; seit der Wintersaison 1985 befördern größere Wagen der VÖEST und der Schweizer Firma Gangloff 124 Personen.
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