Warth, Gemeinde im Bezirk Bregenz, Vorarlberg
Warth ist eine kleine Bergdorfgemeinde im Bregenzerwald in Österreich, die auf etwa 1.500 Metern Höhe zwischen steilen Gipfeln liegt. Das Dorf besteht aus traditionellen Holz- und Steinhäusern, ruhigen Straßen mit wenig Verkehr und ist von grünen Wiesen im Sommer sowie schneebedeckten Hängen im Winter umgeben.
Warth wurde im 14. Jahrhundert von Walser-Siedlern aus der Schweiz gegründet, die ihre Alpine Lebensweise in die Region brachten. In der jüngeren Geschichte spielte Skifahren eine zentrale Rolle: Ein lokaler Priester namens Pater Müller begann vor etwa 130 Jahren, Skier aus Schweden zu nutzen, um zwischen Dörfern zu reisen, und trug damit zur Entwicklung des Sports in der Region bei.
Warth trägt die Spuren der Walser, die im 14. Jahrhundert aus der Schweiz hierher kamen und deren Sprache noch heute in der lokalen Mundart lebt. Die traditionellen Holz- und Steinbauten, die alten Wanderwege und die regelmäßigen Dorffeste zeigen, wie die Bergbevölkerung ihre Alpine Kultur bis heute bewahrt hat.
Das Dorf ist auf etwa 1.500 Metern Höhe gelegen und gut mit modernen Skiliften ausgestattet, besonders seit der Eröffnung des neuen Dorflifts 2017, der den Zugang zu den Hängen schnell ermöglicht. Besucher sollten wissen, dass die Gegend das ganze Jahr über aktiv ist - im Sommer locken Wanderwege und Bergtrails, während der Winter Skifahren und Winteraktivitäten bietet.
Der Ort ist bekannt dafür, dass ein lokaler Priester namens Pater Müller vor etwa 130 Jahren Skifahren mit Skiern aus Schweden einführte und damit einen unerwarteten Weg in den Bergdorf-Alltag brachte. Diese Geschichte zeigt, wie eine kleine Innovation die Geschichte eines ganzen Dorfes und der Region prägte.
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