Stift Ossiach, Benediktinerkloster in Ossiach, Österreich.
Ossiach Abbey ist ein Benediktinerkloster bei Ossiach an der Grenze zum Ossiacher See in Österreich. Der Gebäudekomplex verbindet romanische Grundmauern mit gotischen Änderungen und barocker Ausstattung in Kirche und Nebengebäuden.
Das Kloster entstand um 1001 als erstes Benediktinerkloster im Herzogtum Kärnten, gegründet von Graf Ozi aus dem steirischen Geschlecht der Otakaren. Über Jahrhunderte hinweg war es ein bedeutendes Klosterzentrum, bevor es schließlich weltliche Zwecke erfüllte.
Das ehemalige Kloster ist seit 1974 Hauptschauplatz des Carinthischen Sommers, einem Festival für klassische Musik, wo Kirchenopern und Konzerte aufgeführt werden. Diese musikalische Nutzung prägt das Leben am Ort und zieht Besucher an, die hier Aufführungen in historischen Räumen erleben.
Das Gelände wird von der Kärntner Verwaltung betreut und ist während der Öffnungszeiten für Besucher zugänglich. Geführte Touren durch die historische Architektur sind verfügbar und geben Einblick in die verschiedenen Baustile des Komplexes.
Eine Grabstätte in der nördlichen Kirchenmauer birgt der Überlieferung nach die Gebeine von König Bolesław II. von Polen, der als stummer Büßer im Kloster lebte. Diese Geschichte verbindet die österreichische Abtei mit der polnischen Königsfamilie durch ein ungewöhnliches Schicksal.
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