Schloss Damtschach, Denkmalgeschütztes Schloss in Wernberg, Österreich.
Schloss Damtschach ist ein Schloss mit drei Flügeln in Hufeisenkonfiguration in der Gemeinde Wernberg. Die nördlichen und westlichen Abschnitte stammen aus dem 16. Jahrhundert, während die Gesamtanlage später erweitert wurde.
Das Schloss entstand aus einer befestigten Hofanlage nach der Zerstörung der benachbarten Burg Aichelburg während der Konflikte zwischen Kaiser Friedrich III. und König Matthias Corvinus. Die Umwandlung markierte einen Wendepunkt in der lokalen Befestigungspraxis der Region.
Die dem heiligen Johannes dem Täufer geweihte Kapelle ersetzte eine bereits 1431 urkundlich erwähnte Kirche; Gräfin Maria Isabella Galler ließ den heutigen Bau zwischen 1684 und 1695 errichten. Von 1787 bis zur Einweihung der neuen Pfarrkirche in der Nähe im Jahr 2003 diente sie als Pfarrkirche. Das Westportal zeigt das Doppelwappen der Galler und Staudach.
Das Schloss liegt am westlichen Rand von Damtschach in der Gemeinde Wernberg, rund 10 km östlich von Villach. Der Park im englischen Stil mit seinen Staffagebauten ist privat und nicht zugänglich; das Schloss wurde 1999 restauriert, der zuvor verwilderte Park nach seinem ursprünglichen Konzept wiederhergestellt.
Der englische Garten wurde 1824 angelegt und enthält künstliche Ruinen sowie spätgotische architektonische Elemente, die das Anwesen bereichern. Das Konzept war ungewöhnlich für die Region und zeigt die Interessen wohlhabender Besitzer des 19. Jahrhunderts.
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