Turracher Höhe, Gebirgspass in Reichenau, Österreich.
Die Turracher Höhe ist ein Bergpass auf 1.795 Metern Höhe zwischen Kärnten und der Steiermark, der das Obermurtal mit dem Obergurktal verbindet. Hier finden sich Seen, Wälder und Wiesenflächen in einer hochalpinen Umgebung.
Die Besiedlung des Passes erfolgte spät und verstreut: Bis ins 20. Jahrhundert gab es nur einzelne Gehöfte und Unterkünfte für Holzfäller, die Holz für die Berg- und Hüttenwerke in Turrach schlugen, sowie für saisonale Bergleute und Steinmetze. Der Bergbau unterhalb der Turracher Höhe begann im 17. Jahrhundert; eine befestigte Straße über die Passhöhe folgte später, und eine geschlossene Siedlung entstand erst mit dem Tourismus in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Die Siedlung auf der Passhöhe entstand erst mit dem Tourismus in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts; zuvor gab es nur einzelne Gehöfte und Unterkünfte für Holzfäller, Steinmetze und Saisonarbeiter im Bergbau. Zwei Landesflaggen an der ehemaligen Bundesstraße markieren die Grenze zwischen Steiermark und Kärnten; die beiden Ortsteile haben verschiedene Postleitzahlen (8864 und 9565), aber dieselbe Vorwahl 04275.
Die B95 verläuft am Westufer des Turracher Sees und bleibt auf der Passhöhe etwa zwei Kilometer lang waagrecht. Die Passstraße von Turrach nach Ebene Reichenau ist 16 km lang, zwischen der B97 bei Predlitz und der B88 bei Patergassen 35 km. Auf der Passhöhe gibt es keine Tankstelle und keinen Lebensmittelmarkt; das nächste Geschäft liegt im Ort Turrach, etwa 5 km nördlich.
Ort und Turracher See werden von der Grenze zwischen Steiermark und Kärnten geteilt, der größere Teil liegt auf steirischer Seite. Zwei Landesflaggen an der ehemaligen Bundesstraße sind der einzige sichtbare Hinweis darauf; Ortstafeln innerhalb der Siedlung fehlen.
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