Benediktinerabtei Michaelbeuern, Benediktinerkloster und Kunstmuseum in Dorfbeuern, Österreich.
Die Abtei Michaelbeuern ist ein aktives Benediktinerkloster in Dorfbeuern, im österreichischen Bundesland Salzburg, das auch ein Kunstmuseum beherbergt. Die Anlage vereint eine barocke Klosterkirche mit einem Hochaltar aus dem späten 17. Jahrhundert sowie mehrere Gebäude, die verschiedene Bauepochen vom Mittelalter bis in die Neuzeit zeigen.
Der Ursprung des Klosters geht auf eine kleine Mönchsgemeinschaft zurück, die um das Jahr 736 gegründet wurde und damit zu den ältesten Klöstern der Region zählt. Nach der Zerstörung durch Überfälle im 10. Jahrhundert wurde es unter Kaiser Otto II. wieder aufgebaut und wuchs in den folgenden Jahrhunderten zu einem bedeutenden religiösen Zentrum in der Salzburger Region.
Die Abtei trägt den Namen des Erzengels Michael, des Schutzpatrons des umliegenden Tals, was sich auch in der Gestaltung der Kirche widerspiegelt. Die Mönche leben nach wie vor nach der Benediktinerregel und prägen den Alltag des Ortes durch Gebet, Arbeit und Begegnung mit Besuchern.
Die Klosteranlage ist nicht frei zugänglich, ein Besuch erfordert in der Regel eine vorherige Anmeldung für eine Führung. Das Kunstmuseum innerhalb des Komplexes kann dagegen unabhängig von den Führungen besucht werden und eignet sich gut als eigenständiger Programmpunkt.
Das Kloster betreibt heute neben seinen religiösen Aktivitäten auch eine Landwirtschaft und eine Biogasanlage sowie eine Verbindung zu einer regionalen Brauerei. Diese praktischen Betriebe zeigen, wie die Gemeinschaft wirtschaftlich eigenständig bleibt, ohne ihre historische Ausrichtung aufzugeben.
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