Brigittakapelle, Barockkapelle in Brigittenau, Österreich.
Die Brigittakapelle ist eine barocke Kapelle im 20. Wiener Bezirk mit einer markanten achteckigen Form und dicken Mauern. Der Innenraum wirkt rund und wird von einer Kuppel mit Laterne gekrönt, was dem Bauwerk eine besondere vertikale Eleganz verleiht.
Der Architekt Filiberto Lucchese erbaute diese Ziegelkapelle 1650 und prägte damit die Geschichte des Bezirks. Das Bauwerk wurde später zur Namenspatin für den gesamten Brigittenau-Distrikt Wiens.
Die Kapelle wird heute von der georgisch-orthodoxen Gemeinde genutzt und trägt den Namen Kirche des heiligen König David des Erneuerers. Der Raum spiegelt diese religiöse Verbindung wider und zeigt, wie das Gebäude über die Jahrhunderte hinweg verschiedene Gemeinschaften beherbergt hat.
Die Kapelle liegt in zentraler Lage und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln aus dem Zentrum Wiens gut erreichbar. Der achteckige Grundriss macht das Gebäude von außen leicht zu erkennen und zu orientieren.
Zwei verschiedene Legenden verbinden die Kapelle mit Kaiserl. Ferdinand III und Erzherzog Leopold Wilhelm aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges. Diese konkurrierenden Überlieferungen verleihen dem Ort eine faszinierende Vielschichtigkeit seiner lokalen Geschichte.
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