Brigittakapelle, Barockkapelle in Brigittenau, Österreich.
Die Brigittakapelle ist eine barocke Kapelle im 20. Wiener Bezirk mit einer markanten achteckigen Form und dicken Mauern. Der Innenraum wirkt rund und wird von einer Kuppel mit Laterne gekrönt, was dem Bauwerk eine besondere vertikale Eleganz verleiht.
Die Brigittakapelle ist eine barocke Kapelle im 20. Wiener Gemeindebezirk Brigittenau und steht unter Denkmalschutz. Der Name Brigittenau wurde erstmals 1670 urkundlich genannt und leitet sich von der Kapelle her. Zwei Legenden aus dem Dreißigjährigen Krieg verbinden den Ort mit Kaiser Ferdinand III. und Erzherzog Leopold Wilhelm, doch die neuere Forschung hat beide widerlegt.
Die Kapelle wird heute von der georgisch-orthodoxen Gemeinde genutzt und trägt den Namen Kirche des heiligen König David des Erneuerers. Der Raum spiegelt diese religiöse Verbindung wider und zeigt, wie das Gebäude über die Jahrhunderte hinweg verschiedene Gemeinschaften beherbergt hat.
Die Kapelle liegt in zentraler Lage und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln aus dem Zentrum Wiens gut erreichbar. Der achteckige Grundriss macht das Gebäude von außen leicht zu erkennen und zu orientieren.
Die neuere Forschung belegt, dass beide Legenden nicht zutreffen: Die Nachricht vom Westfälischen Frieden 1648 und das knapp verfehlte Artilleriegeschoss von 1645 werden dem Ort nur durch die Überlieferung zugeschrieben. Der Name Brigittenau ist ab 1670 urkundlich belegt und leitet sich von der Kapelle her.
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