Deutschordensschloss Gumpoldskirchen, Mittelalterliches Schloss und Hotel in Gumpoldskirchen, Österreich.
Das Deutschordensschloss Gumpoldskirchen ist ein vierflugel Schlossbau mit Barockmerkmalen und zwei Wehrtürmen, die sich unmittelbar neben der St. Michael Kirche erheben. Die Anlage wird von einer kompakten Fassade begrenzt, die zum Marktplatz hin orientiert ist.
Markgraf Friedrich II vergab die Festung 1241 an den Deutschen Orden, der sie zur Kommende ausbaute. Nach Zerstorungen durch turkische Angriffe in 1529 und 1683 erfolgten Wiederaufbauten, die die heutige Form prasagten.
Das Schloss trägt den Namen der Deutschordenskommende, die hier lange Zeit ansässig war und das Gebäude prägte. Besucher können die mittelalterlichen Strukturen erkennen, die trotz späteren Umbauten erhalten blieben.
Das Schloss liegt etwa 25 Kilometer sudlich von Wien und ist bequem mit dem Zug nach Gumpoldskirchen oder uber die Ausfahrt Traiskirchen erreichbar. Das Gelande bietet Unterkunfte und Veranstaltungsorte, die eine gute Anbindung an Verkehrsmittel haben.
Von 1938 bis 1945 betrieb das nationalsozialistische Regime hier ein Reichsweingut, das als Forschungsanstalt fur Weinkultur diente. Diese Phase der Nutzung ist ein wichtiger, aber oft ubersehener Teil der baulichen Geschichte.
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