Gumpoldskirchen, Marktgemeinde im Bezirk Mödling, Niederösterreich
Gumpoldskirchen ist ein Marktgemeinde in Niederösterreich, Bezirk Mödling, die sich an einem Hang südlich von Wien erstreckt, mit engen Gassen und dicht beieinanderstehenden Häusern. Die Hänge rund um den Ort sind von Weinbergen bedeckt, auf denen vor allem die weißen Rebsorten Zierfandler und Rotgipfler gedeihen, die außerhalb dieser Region kaum angebaut werden.
Die Gegend um Gumpoldskirchen war schon in der Steinzeit besiedelt, und der Ort erhielt im Mittelalter durch den Deutschen Orden seine heutige Form. Dieser Ritterorden ließ eine Burg errichten, die noch heute im Ortsbild sichtbar ist.
Gumpoldskirchen wird von alten Weinbauernfamilien geprägt, die ihre Keller und Gasthäuser für Besucher öffnen. Wer durch den Ort spaziert, findet an vielen Ecken Hinweisschilder zu lokalen Weingütern und kann direkt ab Hof einkaufen.
Gumpoldskirchen liegt nur wenige Kilometer südlich von Wien und ist mit der S-Bahn gut erreichbar. Der Ort ist klein und lässt sich gut zu Fuß erkunden, wobei die Weingüter und Gasthäuser meist in der Nähe des Zentrums liegen.
Unter dem Ort entspringt eine natürliche Quelle, die seit 1880 über eine Fernwasserleitung Wien mit Trinkwasser versorgt. Wer möchte, kann einem Wanderweg entlang dieser Leitung durch die Felder und Hügel der Umgebung folgen.
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