Bischofsmütze, Berggipfel in Salzburg, Österreich.
Die Bischofsmütze ist ein Gipfel in der Gosaukamm-Kette der Dachstein-Berge und erreicht eine Höhe von 2.458 Metern. Das Gebirge besteht aus zwei markanten Spitzen, wobei die größere Form neben der Kleine Bischofsmütze liegt.
Der Berg wurde zum ersten Mal dokumentiert von Johann Anhäusler und Johann Steiner erklommen, die am 28. Juni 1879 den Gipfel erreichten. Mit dieser Besteigung wurde die erste Route auf den Berg etabliert und der Ort in Aufzeichnungen verankert.
Der Name des Berges bezieht sich auf seine Form, die an eine Bischofsmütze erinnert, die Kopfbedeckung von katholischen Bischöfen. Besucher erkennen diese charakteristische Silhouette sofort, wenn sie den Gipfel von verschiedenen Blickpunkten aus betrachten.
Der Aufstieg erfolgt über die Mützenschlucht von Süden und erfordert technische Kletterfähigkeiten sowie entsprechende Ausrüstung wie Seile und Befestigungspunkte. Nur erfahrene Bergsteiger mit Erfahrung im Felsklettern sollten diese Route versuchen.
In den 1990er Jahren ereigneten sich zwei große Felsstürze an diesem Berg, die zusammen etwa 100.000 Tonnen Gestein verlagerten. Diese Ereignisse veränderten das Aussehen des Gipfels dauerhaft und prägen sein Erscheinungsbild bis heute.
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