Dachstein, Berggipfel in den Nördlichen Kalkalpen, Österreich
Der Hoher Dachstein erhebt sich auf 2.995 Meter und bildet mit seinen Kalksteinformationen den höchsten Punkt des Dachsteinmassivs. Über die Nordhänge ziehen sich ausgedehnte Gletscherflächen, die sich zwischen den schroffen Felswänden erstrecken.
Friedrich Simony erreichte am 14. Januar 1847 als Erster im Winter den Gipfel und eröffnete damit eine neue Ära der winterlichen Alpenbesteigung. Seine Dokumentation der Route motivierte später zahlreiche Expeditionen durch das Dachsteingebirge.
Der Name Dachstein verweist auf die dachähnliche Form seiner Kalksteinwände, die von drei österreichischen Bundesländern aus sichtbar sind. Bergsteiger und Wanderer nutzen heute die Schutzhütten am Berg als Ausgangspunkt für mehrtägige Touren durch das alpine Gelände.
Die Dachstein-Südwandbahn bringt Besucher auf etwa 2.700 Meter, von wo aus mehrere Routen zum Gipfel führen. Wetterumschwünge können auch im Sommer rasch eintreten, daher sollte man frühmorgens starten und warme Kleidung mitnehmen.
Unter dem Gipfel liegen die Mammuthöhle und die Hirlatzhöhle, die zu den längsten Höhlensystemen Österreichs gehören. Ihre verzweigten Gänge erstrecken sich über mehrere Kilometer und führen durch eisgefüllte Kammern.
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