Edelgrießgletscher, Gletscher im Dachsteingebirge in der Steiermark
Der Edelgrieß ist ein Gletschergebiet am südlichen Hang des Dachstein und bekannt für breite, schneebedeckte Hänge und anspruchsvolle Skiabfahrten. Das Terrain erstreckt sich über offene Schneefelder, steile Passagen und felsige Abschnitte, die von eiszeitlichen Formen geprägt sind und sich von der Bergstation hinab ins Tal erstrecken.
Das Gebiet wurde 1965 als Schutzgebiet ausgewiesen, um die Gletscherformationen und die Triasgesteine zu bewahren. Der Gletscher ist heute stark geschrumpft und zeigt teilweise Toteis, was die Auswirkungen von Klimaveränderungen über Jahrzehnte hinweg widerspiegelt.
Der Edelgrieß ist bei erfahrenen Skifahrern und Freerider bekannt, die hier ihr Können auf anspruchsvollen Hängen testen. Die Gegend lockt auch Bergsteiger an, die sich für alpine Techniken interessieren und die raue Natur des Hochgebirges erleben möchten.
Der Zugang erfolgt über Tunnel und Seilbahnen von der Bergstation aus, wobei erfahrene Skier Harnesses, Via-Ferrata-Sets und Steigeisen mitbringen sollten. Es ist essentiell, vor der Fahrt Wetter- und Lawinenwarnungen zu prüfen, Notfallausrüstung wie Lawinen-Rucksäcke mit Sonden und Schaufel zu tragen und die Tour in Gruppen oder mit erfahrenen Führern durchzuführen.
Der Rosmariestollen, ein durch Gletscher gehauener Tunnel mit etwa 28 Metern Länge, verbindet das Gebiet mit dem Schladming-Gletscher und wird täglich auf Sicherheit überprüft. Der Eingang hat sich im Laufe der Jahre verschoben, da der Gletscher geschrumpft ist und der Tunnel früher näher am Schnee lag.
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