Bischöfliche Residenz, Bischöflicher Palast im Bezirk Innere Stadt, Graz, Österreich
Die Bischöfliche Residenz in der Inneren Stadt ist ein Palais mit mehreren Flügeln, das Kellerräume mit Gewölben, Erdgeschosse und Strukturelemente aus verschiedenen Bauepochen verbindet. Die Räume zeigen aufwändige Ausstattungen und unterschiedliche architektonische Stile, die über Jahrhunderte gewachsen sind.
Der Ursprung des Gebäudes liegt in einer Hausspende des Adeligen Ottokar von Graz an Bischof Ulrich von Seckau im Jahr 1254. Im Laufe der folgenden Jahrhunderte wurde die Residenz erweitert und verändert, bis sie durch Bombenanschläge im Zweiten Weltkrieg beschädigt wurde und zwischen 1947 und 1950 wiederaufgebaut werden musste.
Das Gebäude dient heute als Sitz des Bischofs und der Diözesanverwaltung Graz-Seckau und beherbergt verschiedene Räume mit aufwändigen Deckenmalereien sowie eine Kapelle. Diese Ausstattung zeigt die Bedeutung, die die katholische Kirche dieser Residenz zugemessen hat.
Das Gebäude befindet sich zentral am Bischofplatz 4 in der Grazer Innenstadt und ist leicht zu erreichen. Besucher sollten beachten, dass es sich um ein aktives Verwaltungsgebäude handelt und der Zutritt möglicherweise eingeschränkt ist.
Im Inneren des Palais verbergen sich mittelalterliche Wandmalereien aus dem 13. Jahrhundert, die romanische Szenen aus dem Alten und Neuen Testament darstellen. Diese Kunstwerke wurden erst nach Bombenerschütterungen im Zweiten Weltkrieg entdeckt und sind heute noch sichtbar.
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