Graz, Universitätsstadt in der Steiermark, Österreich
Graz liegt beiderseits der Mur und wird von Hügeln und Bergen umgeben, mit einem mittelalterlichen Kern aus engen Gassen und Renaissancehäusern. Die Straßen öffnen sich zu Plätzen mit Arkaden, Innenhöfen und Fassaden aus verschiedenen Epochen, die das kompakte Zentrum prägen.
Die Siedlung erscheint erstmals 1128 in Urkunden und wuchs im 12. Jahrhundert unter den Babenbergern von einer kleinen Burganlage zu einem Handelszentrum. Später wurde sie habsburgische Residenz und entwickelte sich zu einem Knotenpunkt zwischen Mitteleuropa und dem Süden.
Studierende prägen das Stadtbild und füllen die Cafés und Buchläden, besonders in den Vierteln rund um die verschiedenen Fakultäten. Lokale Märkte wie der Bauernmarkt am Kaiser-Josef-Platz zeigen die steirische Esskultur, wo Kürbiskernöl und regionale Produkte eine zentrale Rolle spielen.
Das Zentrum lässt sich zu Fuß erkunden, die meisten Sehenswürdigkeiten liegen nah beieinander innerhalb der Altstadt. Die Seilbahn auf den Schlossberg bringt Besucher direkt zum Aussichtspunkt, von wo aus man das gesamte Stadtgebiet überblicken kann.
Das Kunsthaus, wegen seiner blauen blasenförmigen Form auch Friendly Alien genannt, bildet einen zeitgenössischen Kontrast zur umgebenden Altstadt. Innen zeigt das Gebäude wechselnde Ausstellungen moderner Kunst, die durch die organische Form der Räume eine besondere Wirkung entfalten.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.