St. Ulrich, Barockkirche und Wegschrein im Bezirk Andritz, Graz, Österreich.
St. Ulrich ist ein Barockkirchenkomplex mit Kapelle und Wegkapelle an der nordwestlichen Hanglage des Reinerkogels im Stadtteil Andritz. Die Gebäude befinden sich versteckt in einem Waldgebiet und sind über einen mit einem Kruzifix markierten Pfad erreichbar.
Die erste Kapelle an diesem Ort wurde 1572 erbaut, gefolgt vom Kirchenbau im Jahr 1688. Aufgrund wachsender Pilgerzahlen fanden 1736 umfangreiche Erweiterungen statt.
Der Name des Heiligtums ehrt den heiligen Ulrich, einen verehrten Schutzpatron in dieser Region. Besucher können noch heute die alte Verehrungspraxis an den Votivgaben und Kerzen erkennen, die Pilger hinterlassen haben.
Der Ort ist von Graz aus erreichbar, liegt aber tief in einem Waldgebiet und ist nicht einfach zu finden. Es empfiehlt sich, gutes Schuhwerk zu tragen und die Wege vom Dorf aus zu folgen, besonders bei feuchtem Wetter.
Der Ort enthält eine Quellengrotte namens 'Maria Quell' mit heiligem Wasser, dessen Verehrung bis in vorchristliche Zeiten zurückreicht. Diese Quelle war bereits heilig, bevor das Heiligtum selbst an diesem Ort entstand.
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