Karmelitenkloster Maria Schnee, Karmelitenkloster im Bezirk Geidorf, Graz, Österreich
Das Karmelitenkloster Maria Schnee in Graz ist ein Klosterkomplex mit einer Kirche und Gebäuden in charakteristischer Hakenform über drei Geschosse. Der Baukörper prägt das Stadtbild mit seiner klassischen Fassade und liegt am Fuße des Reinerkogels.
Der Ort war zunächst 1553 als Pilgerkapelle Maria Schnee bekannt und entwickelte sich später zu einem Heiligtum. 1844 wurde das heutige Kloster vom Architekten Georg Hauberrisser erbaut, nachdem die Karmeliten zurückkehrten.
Der Name Maria Schnee verweist auf eine alte Marienverehrung, die an diesem Ort seit Jahrhunderten gelebt wird. Besucher können heute in der Kirche zahlreiche religiöse Kunstwerke sehen, die diese geistliche Tradition widerspiegeln.
Das Kloster liegt gut erreichbar im Geidorfbezirk und ist zugänglich für Besucher, die an den regelmäßigen Veranstaltungen teilnehmen möchten. Interessierte sollten vorher erkundigen, da Vorträge, Seminare und religiöse Feiern zu unterschiedlichen Zeiten im Jahr stattfinden.
Während des Zweiten Weltkriegs nutzte die Hitlerjugend die Gebäude des Klosters als regionale Musikschule. Dies zeigt, wie der Ort durch politische Ereignisse unterschiedliche Funktionen übernahm.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.