Donauuferbahn, Denkmalgeschützte Bahnstrecke in Niederösterreich, Österreich
Die Donauuferbahn ist eine Eisenbahnstrecke, die sich über etwa 108 Kilometer zwischen Krems an der Donau und Mauthausen entlang der nördlichen Uferseite des Flusses erstreckt. Die Trasse folgt dem Tal und führt durch Bereiche mit Weinanbau sowie an historischen Orten vorbei, die das Landschaftsbild prägen.
Die Strecke entstand im 19. Jahrhundert als Teil der österreichischen Eisenbahnerweiterung und verband damals Gemeinden am Donauufer für Handel und Personenverkehr. Die Linie entwickelte sich danach zu einem wichtigen Verkehrsmittel für die wirtschaftliche Verbindung der Region.
Die Strecke verbindet mehrere lokale Weinanbaugebiete und führt Fahrgäste durch die charakteristischen Weinbergterrassen, die das Tal prägen. Dabei passiert man historische Dörfer und religiöse Stätten, die in der Landschaft liegen und zeigen, wie Menschen hier seit Jahrhunderten leben und arbeiten.
Die Strecke wird von zwei Betreibern verwaltet: Die Bundesbahn betreut den westlichen Abschnitt, während die NÖVOG den östlichen Teil verantwortet. An Wochenenden fahren Züge in mehreren Abfahrten pro Tag, was Besuchern flexible Reisemöglichkeiten bietet.
Die eingleisige Strecke in Normalspur führt durch besondere Landschaften, wo Eisenbahn und Fluss sehr nahe beieinander liegen. Besonders interessant sind die Passagen, wo die Züge unmittelbar an Uferseiten fahren und Fahrgäste Blicke auf klösterliche Gebäude werfen können, die in Flussschleifen eingebettet sind.
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