Ursulinenkloster Graz, Katholisches Kloster im Bezirk St. Leonhard, Graz, Österreich.
Das Ursulinenkloster Graz ist ein Klostergebäude im Bezirk St. Leonhard mit vier Geschossen und neobarocken Elementen an seiner Fassade. Die Ecken des Gebäudes werden durch Pavillons akzentuiert, die dem Bau eine charakteristische Form geben.
Die Ursulinerinnen kamen 1686 nach Graz, um auf Anfrage der Bürger eine Schule für Mädchen zu gründen. Der Konvent entwickelte sich zu einer wichtigen Bildungseinrichtung für Frauen in der Stadt.
Die Kapelle im Inneren ist der Heiligen Dreifaltigkeit geweiht und zeigt religiöse Kunstwerke, die das geistliche Leben des Ortes prägen. Besucher können die stille Atmosphäre des Gotteshauses spüren, wenn sie den Raum betreten.
Das Gebäude wird heute als private Bildungseinrichtung genutzt und beherbergt verschiedene Schultypen von der Grundschule bis zur Oberstufe. Die Anlage ist für den öffentlichen Zugang eingeschränkt, da sie weiterhin aktiv als Schule betrieben wird.
Während des Zweiten Weltkriegs war das Gebäude nicht nur ein Schulort, sondern diente auch als Militärkrankenhaus und Gefangenenlager. Diese vielfältigen Funktionen zeigen, wie Institutionen während des Krieges ihre Rolle ändern mussten.
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